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Immer mehr Handwerksbetriebe klagen über mangelnden Nachwuchs aber gleichzeitig finden viele Jungen und Mädchen trotz des Angebots keinen Ausbildungsplatz. Handwerksinnungen beklagen sich, dass Lehrlinge gelangweilt in die Ausbildung gingen, weil sie sich vorher nicht damit auseinandergesetzt hätten. Ein Drittel aller Auszubildenden bricht die Lehre ab.

Schüler mit Abschluss der Berufsbildungsreife bzw. mit Mittlerem Schulabschluss kämpfen gegen die Beurteilung „nicht ausbildungsfähig“ und wünschen sich mehr Unterstützung von der Wirtschaft.

Die Erfahrung zeigt, dass „produktives Lernen“ vor Ort im Handwerksbetrieb als Firmenpraktikum hilfreich sein kann – auch als Test für den Betrieb, ob Schüler oder Schülerin die notwendige Einstellung, Lernfähigkeit, Disziplin  und Arbeitsbereitschaft mitbringen und welche möglichen Defizite beseitigt werden müssen, um erfolgversprechend ein Lehre zu beginnen.

Häufig mangelt es den Schülern an konkreten Informationen zu Praktikums-  und Ausbildungsangeboten. So wird ihre Wahl zu häufig nach Beliebigkeit und Bequemlichkeit getroffen.

 

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Schulreform 2010/2011

 

Mit dem Schuljahr 2010/2011 wird es in Berlin nur noch zwei weiterführende Schularten geben: 
Die neue Integrierte Sekundarschule und das Gymnasium. 
Damit ist die Hauptschule als dritte Schulart in Berlin endgültig abgeschafft. Frühere Haupt-, Real- und Gesamtschulen wandeln sich zu Integrierten Sekundarschulen um. 

 

 

 

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