19.05.2012 : 21:13

Dein Schülerpraktikum

In der 9. Klasse kannst Du bei einem Praktikum erste Erfahrungen im Berufssalltag sammeln. Du hast die Möglichkeit, Dir Deinen Praktikumsplatz selbst zu wählen, wobei Du Dich aber an den von der Schule festgelegten Zeitraum halten musst.

Genaueres erfährst Du über Deinen Klassenlehrer oder den Praktikumsleiter, welcher von der Schulleitung bestimmt wird. Während des Praktikums darfst Du nicht mehr als fünf Tage die Woche jeweils sieben Stunden (d.h. höchstens 35 Stunden pro Woche) arbeiten.

 

1. Berufsorientierendes Praktikum

Die Praktikumsdauer beträgt, je nach Schule, 1 bis 3 Wochen.

Als Praktikant/in sollst Du das gewählte Berufsfeld sowie das Unternehmen in seiner Vielschichtigkeit kennen lernen. In der Regel durchläufst Du mehrere Stationen / Abteilungen im Unternehmen. Einfache, aber typische Tätigkeiten und Aufgaben werden Dir nach einer kurzen Einarbeitung übertragen.

Tipps: Die berufsorientierenden Praktika sollen auch erste Rückschlüsse auf Deine persönlichen und sozialen Kompetenzen (Teamfähigkeit, selbständiges Arbeiten, Leistungsbereitschaft, Eigeninitiative, Sorgfalt) in diesem anderen Umfeld, der Arbeitswelt geben. Von Deiner Schule soll das Praktikum entsprechend vor- und nachbereitet werden.

Bezahlt werden diese Praktika nicht.

 

2. Regelmäßige Praxistage "Arbeitslehre"

sind für Schüler und Schülerinnen der 7. bis 10. Klasse,
ab dem kommenden Schuljahr, als Wahlpflichtbereich im Schulrahmenplan eingebettet.

  • 7. Klasse
    Textilverarbeitung, Holz-, Metall- u. Kunststoffverarbeitung oder Lebensmittelverarbeitung
  • 8. Klasse
    Signal- u. Datenverarbeitung, Holz-, Metall- u. Kunststoffverarbeitung oder Lebensmittelverarbeitung
  • 9. Klasse
    im sozialen, kaufmännisch - verwaltenden oder gewerblich - technischen Bereich
  • 10. Klasse
    Lernbüro, Sozialstation und Zusammenleben, Bauen und Wohnen, Programmgesteuerte Fertigung, Wirtschaften im Haushalt